Henri-Nannen-Preis 2013: Die Vorjury hat getagt…

Der "Henri"

Der “Henri”

Same Procedure as every year… Zum fünften Mal habe ich den letzten Tagen bei der Vorauswahl zum Henri-Nannen-Preis geholfen. Und das kommt so: Seit 2009 werden die namhaften deutschen Journalistenschulen an der Vorauswahl beteiligt. Das erleichtert der eigentlichen Jury an den Tagen vor der Preisverleihung im Mai die Arbeit; und für die Schulen bringt es Renommee,eine Abwechslung im Unterricht – und eine verdammt gute Party! Doch dazu später mehr…

Jedenfalls beteiligt sich auch die EJS an der Vorjury-Arbeit. Und da es Ende 2008 keinen aktuellen Jahrgang gab, wurden eben die frischgebackenen Absolventen gefragt. Nun habe ich also im fünften Jahr insgesamt acht der Einreichungen gelesen – und war positiv überrascht: Es gab nicht einen Totalausfall dieses Jahr. Generell hat sich das Niveau merklich verbessert, seit die Kategorie Humor abgeschafft wurde. Diesmal aber habe ich es besonders gut getroffen, indem ich nur Reportagen und Dokumentationen aus Geo, Stern und freitag zu bewerten hatte. Viel Text, aber auch viel gelernt. Und das Beste: Anders als in den letzten Jahren hatte ich noch keinen der Texte zuvor gelesen!

Die “Belohnung” für die schwere Arbeit folgt dann Anfang Mai: Wenn im Hamburger Schauspielhaus die Preise verliehen werden, kann man als Vorjuror live dabei sein. Und das lohnt sich: Die Veranstalter geben wirklich alles! Gutes Essen, köstliche Drinks, sensationelle Live-Bands und viel Prominenz zum Gucken. Und meistens gibt es – wie in den letzten beiden Jahren – einen Skandal. Ob ich dieses Jahr auch wieder dabeisein werde? Mal sehen…

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